Literatur

Broad Bake

 

Die zunehmende Veränderung von Prozessen und erhöhte Umweltauflagen haben zu einem regelrechten Innovationsschub in der Elektrotauchlackierung geführt. Im Zuge der fortschreitenden Implementierung der Elektromobilität werden nachhaltige Lacke gefordert, die ein erweitertes Einbrennfenster liefern.

Die Elektrotauchlackierung im 21. Jahrhundert

Journal für Oberflächentechnik (JOT)

  • Published: 28 August 2020
  • Volume 60, pages 36–37, (2020)

https://doi.org/10.1007/s35144-020-0657-5

 


 

 

Kantenschutz auf die Spitze getrieben

 

Wiederverwendung und Wiederverwertung – zwei Ziele, die in den letzten Jahren zu einer Änderung der stofflichen Zusammensetzung von Elektrotauchlacken, aber auch ihrer Leistung geführt haben. Gleichzeitig erfordern konstruktive Umgestaltungen im Automobilbau erhöhten Kantenschutz. Innovationen in der Elektrotauchlacktechnologie werden dem gerecht.

Journal für Oberflächentechnik (JOT)

  • Published: 30 December 2021
  • Volume 62, pages 20–22, (2022)

https://doi.org/10.1007/s35144-021-1433-x

Aus chemischer Sicht handelt es sich bei Bisphenol A (BPA) um ein Diol mit zwei phenolischen Gruppen, das sich besonders gut für die Reaktion mit Epichlorhydrin zur Herstellung von Epoxidharzen eignet (Bild 1). Diese Harze zeichnen sich durch exzellente Haftung, chemische Beständigkeit und Korrosionsschutz aus. Hierbei handelt es sich um Eigenschaften [1], die für Elektrotauchlacke essenziell sind. Doch: Nicht jedes BPA-Molekül reagiert vollständig. In den Lacken verbleiben Spuren von freiem, niedermolekularem BPA, das toxikologisch hoch relevant ist, da es potenziell migrieren kann. Klassisch hergestellte ETL (Elektrotauchlackierung)-Bindemittel (Jerabek-Synthese, (Bild 2)), bei denen der Molekulargewichtsaufbau vor der Aminierung erfolgt, weisen deutlich geringere Gehalte an freiem BPA auf als Bindemittel, die mittels des Fast-Amination-Verfahrens produziert werden.

Freies Bisphenol A in ETL-
Umbruch in der Lackindustrie

Der Beitrag ist erschienen in JOT Journal für Oberflächentechnik 65 (2025) Heft 12, S. 32-33. 

 

Online abrufbar unter: https://www.springerprofessional.de/link/51765728

 

Bisphenol A (BPA) ist seit Jahrzehnten ein bewährter Baustein in der Lackchemie, [1] insbesondere für Epoxidharze, die als Hauptbindemittel in kathodischen Elektrotauchlacken (KTL) eingesetzt werden. Doch was lange Zeit als unproblematisch galt, ist heute im Zentrum regulatorischer und toxikologischer Diskussionen angekommen. Die Rede ist vom sogenannten freien Bisphenol A. Die Entwicklung BPA-freier ETL-Systeme steht dabei exemplarisch für einen Wandel der Lackbranche.

KTL‑Systeme im Wandel durch wachsenden Regulierungsdruck

Der Beitrag ist erschienen in JOT - Journal für Oberflächentechnik, 05/2026, 32-33

 

Online abrufbar unter:

 

https://www.springerprofessional.de/jot-journal-fuer-oberflaechentechnik/10.1007/s35144-026-3820-9 

 

 

Flüchtige organische Verbindungen (VOC) tragen wesentlich zu Emissionen bei und unterliegen daher strengen gesetzlichen Grenzwerten, etwa durch die EU-Richtlinie 2004/42/EG.

 

Obwohl Elektrotauchlacke (KTL) wasserbasiert sind, enthielten sie früher relevante Mengen organischer Lösemittel zur Filmbildung und Viskositätssteuerung. Durch verbesserte Harzsysteme und optimierte Formulierungen konnte der VOC-Gehalt moderner KTL-Systeme auf unter 50g/l gesenkt werden, häufig sogar auf unter 1,5% Lösemittelanteil. Ein Vorteil ist die reduzierte Abluftmenge im Einbrennofen. Der geringere Lösemitteldampf erlaubt höhere Umluftanteile, senkt den Energieverbrauch und reduziert den CO2-Fußabdruck der Anlagen deutlich.
Eliminierung von Bleiverbindungen. Frühere KTL-Generationen nutzten bleihaltige Pigmente oder Katalysatoren zur Verbesserung des Korrosionsschutzes. Aufgrund der hohen Toxizität von Blei verbietet die EU-ELV-Richtlinie 2000/53/EG seit 2003 den Einsatz von Blei in Fahrzeugen. Die Lackindustrie reagierte frühzeitig mit der Entwicklung bleifreier KTL-Systeme.
Als Ersatz etablierten sich Pigmente und Katalysatoren auf Basis von Bismut, Zink oder organischen Modifikatoren. Diese bieten vergleichbaren Korrosionsschutz und Mapping-Robustheit bei geringerer Umwelt- und Gesundheitsgefährdung. Heute sind KTL Systeme weltweit bleifrei formuliert.

 

KTL - für zukünftige Umweltschutz-Anforderungen gerüstet

 

JOT - Journal für Oberflächentechnik/ March 2004, Volume 44, Issue 3, pp 26–28 / Mar 1, 2004

 

https://doi.org/10.1007/BF03243269

Vorträge

DFO E-Coat Forum

Grundlagen der Kraterentstehung und mögliche präventive Maßnahmen zur Vermeidung von Kratern in Elektrotauchlacken

DFO - Elektrotauchlack-Forum Bad Kissingen / May 10, 2006

Markierungsempfindlichkeit von bleifreien Elektrotauchlacken über Substratinhomogenitäten

DFO - Elektrotauchlack-Forum, Tagungsband, Bad Kissingen, DE, 15.-16. Jun, 2004 / Jun 15, 2004

Innovation unter Strom Die Evolution der Elektrotauchlackierung

DFO - Elektrotauchlack-Forum

Solingen, 16&17 Sept. 2026

 

 

E-Coat Consulting & Services Ingenieurbüro    
Marie-Curie-Straße 4                                   
48308 Senden – Germany                                                                                

Tel.: +49 176 57813371
E-Mail: info@e-coat.de 

Impressum

Datenschutzerklärung

www.e-coat.de 

Information icon

Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden der Übersetzungen

Wir nutzen einen Drittanbieter-Service, um den Inhalt der Website zu übersetzen, der möglicherweise Daten über Ihre Aktivitäten sammelt. Bitte überprüfen Sie die Details in der Datenschutzerklärung und akzeptieren Sie den Dienst, um die Übersetzungen zu sehen.